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Montag, 28. Mai 2007 |
In einer großen Voliere direkt an der Almstadtstraße krakeelen einige Wellensittiche. Der Käfig ist rot, die Vögel leuchten blau und grün, was nicht bloß hübsche Kontraste ergibt. Die Farben machen jene Installation erst sichtbar: Schließlich hat Lucas Lenglet den Käfig auf eine eher unauffällige Grünfläche unter Bäumen gestellt, die zuvor nur für die Hunde aus der Nachbarschaft interessant war. Eine Intervention, wie sie typisch für Lenglet ist. Denn die Voliere des 1972 geborenen Künstlers schafft einerseits eine winzige parkähnliche Situation, die gestressten Städtern zur Erholung und Kommunikation dienen soll. Andererseits wandern dafür Vögel hinter Gitter, die sonst bis zu 100 Kilometer täglich fliegen. Lebensqualität contra Freiheit: Solche Reflexionen interessieren Lenglet, der zusammen mit Simon Dybbroe Moller, Dennis Loesch und Michael S. Riedel für das jüngste Projekt des Vereins zur Förderung von Kunst und Kultur am Rosa-Luxemburg-Platz eingeladen wurde.
(Text aus zitty 11/2007 von Christiane Meixner)
10:58:45 AM
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Donnerstag, 24. Mai 2007 |
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Samstag, 12. Mai 2007 |
Im Hof Linienstr. 155
(Kennt jemand den Bildhauer?)

7:28:26 PM
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Mittwoch, 18. April 2007 |
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Dienstag, 17. April 2007 |
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Freitag, 13. April 2007 |
Das ist ja schon wieder ewig her: Ein Atelierbesuch bei Michael Schoenholtz, Oktober 2005.
In der Behmstraße und in der Bellermannstraße stehen vor einer Wohnanlage mehrere Skulpturen - Fußballer von Michael Schoenholtz, 1978.
Bei Endlich/Wurlitzer (Skulpturen und Denkmäler in Berlin, 1990) liest man dazu Die mehrteilige Skulpturengruppe aus Bronze bezieht sich in kritischer Weise auf die Vergangenheit des Standortes, des ehemaligen Hertha-Sportplatzes, der in konfliktreicher Weise der Wohnanlage Platz machen mußte. Daher zum Beispiel ein zerfetzter Fußball in abstrahierter Darstellung auf einer Einzel-Säule vor der Anlage in der Bellermannstraße: Anspielung auf die rüden Begleitmethoden der Verkaufsverhandlungen. In der Behmstraße stehen vier Fußballer-Skulpturen auf runden, leicht schräg gestellten Pfeilern und lassen die Härte dieser Sportart spüren.

6:31:40 PM
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Dienstag, 10. April 2007 |
The Aesthetics of Silence (Susan Sontag)
Sol LeWitt ist tot.
Am Ostersonntag ist er im Alter von 78 Jahren in New York an einem Krebsleiden gestorben.
(Berliner Zeitung)
Sol LeWitt in den Kunstspaziergängen:
hier, hier mit einer Arbeit in Bremen, hier mit einem Text zum zeichnerischen Dialog, hier seine Sätze zur konzeptuellen Kunst
Die interessanteste Eigenschaft des Kubus ist, daß er relativ uninteressant ist. Im Vergleich zu anderen dreidimensionalen Formen fehlt ihm jegliche aggressive Kraft, er impliziert keine Bewegung, er ist die unemotionalste aller Formen. Er ist daher die Form, die sich am besten als Basiseinheit für kompliziertere Funktionen eignet, als grammatisches Hilfsmittel, von dem die Arbeit ausgehen kann. Weil er ein universell anerkannter Standard ist, wird vom Betrachter keine Intention verlangt. Man versteht sofort, daß der Würfel einen Würfel darstellt, eine geometrische Figur, die unbezweifelbar sie selbst ist. Durch die Verwendung des Würfels vermeidet man die Notwendigkeit, eine andere Form zu erfinden, und behält sich seine Verwendung für die Erfindung vor.
Sol LeWitt, Der Kubus, 1966
11:50:03 AM
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© Copyright 2007 Türschmann.
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