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Freitag, 18. Juni 2004

siehe auch: ---> Enriched Content - Anreicherung von Bibliothekskatalogen

siehe auch: ---> Enriching the Catalog

siehe auch: ---> Cataloging Enrichment Initiative

siehe auch: ---> Was sollen Bibliothekskataloge?

siehe auch: ---> Die Zukunft der Katalogisierung, die Katalogisierung der Zukunft

siehe auch: ---> Jürgen Kaestner Die Katalogisierung der Zukunft (pdf)

siehe auch: ---> Informationswesen, Bibliothekswesen, Dokumentationswesen / Information

siehe auch: ---> Catalogs of the future

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:: Bibliotheken ::


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Mittwoch, 16. Juni 2004

-citat-

Warum bridge - Bürgerrechte in der digitalen Gesellschaft?

Digitale Gesellschaft?

Wer heute noch annimmt, er oder sie könne ohne digitale Technik auskommen ist sich nicht bewusst wie weit diese bereits in unserem Alltag verankert ist.

Immer mehr Lebensbereiche werden digitalisiert: vom "intelligenten" Kühlschrank bis zum satelittengestützten Navigationssystem (GPS) im Auto, von der elektronischen Bezahlung mittels EC-Karte bis zur Integration von RFID-Chips [1] in alle Waren, von der Kommunikation mittels E-Mail bis zum Handytelefonat [2][3]; all dies und mehr geschieht heute mittels Verarbeitung digitaler Daten.

Wo Daten digital anfallen, können sie auf einfachste Weise weiterverarbeitet, kopiert, gespeichert, verknüpft und ausgewertet werden. Ein besonderes Interesse daran haben die Wirtschaft (ihr Interesse: der gläserne Konsument) sowie die staatlichen Stellen und Geheimdienste (ihr Hauptziel zur Zeit: die sogenannte "Terrorbekämpfung").

Vor allem im Internet ist nicht einmal die Kenntnis des Real-Namens einer Person vonnöten, um mittels Cookies, IP-Adressen, Webbugs [4] etc. eindeutige Nutzerprofile zu erstellen und zu verknüpfen. Da die Datenschutzgesetze im Internet nicht durchgesetzt werden, lassen sich auch noch ganz einfach Namen und Adressen zu schon bestehenden, anonymen Profilen hinzufügen. Und das alles, ohne dass die Nutzer davon erfahren - also entgegen dem Verfassungs­gerichtsurteil zur Volkszählung [5], das zum ersten Mal in Deutschland das Recht auf informationelle Selbstbestimmung feststellte.

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siehe auch: ---> Links zu Initiativen

siehe auch: ---> Positionspapier über den Gebrauch von RFID auf und in Konsumgütern

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:: Cyber-Rights ::

3:43:59 PM    comment []  trackback []

-citat-

Forscher aus den Bereichen Informatik, Internet und Recht haben am Wochenende auf der dritten Wizards of OS eine "Berliner Erklärung" zu den Online-Rechten der Nutzer verabschiedet. Sie sprechen sich darin für die Ausweitung des pauschalen Abgabensystems zur Entschädigung der Urheber auf das Internet aus. "Was wir brauchen, ist ein Alternatives Kompensationssystem (AKS) beziehungsweise eine Musik-Flatrate, von der im Hinblick auf den Musikmarkt auch bereits die Rede war."

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:: Netzkultur ::


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-citat-

Essays zum künstlerischen Schaffensprozess

Redaktion: Ingo Kottkamp, Constanze von Marlin, Martin Peschken, Änne Söll, Friedrich Weltzien

Der Begriffskatalog Berliner Index stellt den Versuch eines gemeinsamen Forums innerhalb des interdisziplinären Kollegs dar. Er dient der Auseinandersetzung über grundlegende Termini des künstlerischen Schaffensprozesses. Die Begriffe dieser Liste tauchen im Sprechen über die künstlerische Arbeit immer wieder auf. Oft werden dabei unausgesprochen Klischees oder auch allzu vage Auffassungen von der künstlerischen Arbeit mittransportiert. Hier setzen die Essays an. Sie gehen von den Erfahrungen aus, die in der konkreten wissenschaftlichen Arbeit gewonnen werden, und versuchen, sie für ein schärferes Begriffsverständnis fruchtbar zu machen. Dabei kann es durchaus zu konkurrierenden Auffassungen kommen. Der Anspruch des Berliner Index ist daher kein enzyklopädischer: sein Ziel ist es, die Forschung anzuregen. Zugleich spiegelt der wachsende und nicht abschließbare Katalog die Arbeit des Kollegs wieder. Neu hinzukommende Aufsätze können sich mit älteren auseinandersetzen, auf diese Weise entstehen allmählich Verweisungsgeflechte und Schwerpunkte. Alle interessierten Wissenschaftler sind eingeladen, an dieser Theoriebildung in Einzelbeobachtungen mitzuwirken. Gefragt sind Begriffsvorschläge und Texte von bis zu drei Seiten Länge.

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:: Kunst ::


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Dienstag, 15. Juni 2004

-citat-

Fanzines in Bierbüchsen oder Filmdosen, eingenäht in aufwendige Stoffumschläge oder kunstvoll bedruckt – die Vielfalt dieses Mediums scheint unerschöpflich. Ihre Bezeichnung, die erstmals in den 1930er Jahren auftauchte, setzt sich aus den englischen Begriffen „Fan“ und „Magazine“ zusammen. Das erklärt bereits, um was es sich dabei handelt: Um selbst verlegte und vertriebene Publikationen von Fans für Fans, die gemeinsame Interessen haben oder der gleichen Szene angehören. Fanzines sind radikal subjektive Veröffentlichungen. In den letzten zwanzig Jahren löste sich ein Teil dieser Medien vom Kontext der Fankulturen, um noch stärker die eigenen Ansichten und Erlebnisse zum Thema zu machen. Gemeinsam ist all diesen Heften, Video-, Kassetten- oder Online-Zines, dass sie zuallererst aus Leidenschaft und nicht aus kommerziellen Gründen produziert werden. Do It Yourself, das Prinzip des Selbermachens, ist die zentrale Idee, die hinter diesen Medien steckt und sie zu einem autonomen Bereich der Presselandschaft macht. Sie gründet auf dem Gedanken, dass man selbst am besten über die Themen schreiben kann, die einen betreffen.

„Fanzines – Do It Yourself!“ - tourt als Ausstellung mit Vortrag durch siebzehn deutsche Städte (Termine). Die kleine Fanzineschau wird die materielle und gestalterische Vielfalt dieser Publikationen präsentieren. Ähnlich dem Layout früherer Hefte wird der Vortrag verschiedene Schnipsel zusammentragen: Geschichte der Fanzines, kulturelle und politische Dimensionen dieser Medien, ihre veränderte Bedeutung in Zeiten des Internets, Fotos, Videos und O-Töne. Die Tour möchte Fanzines dabei nicht nur ausstellen, sondern dazu auffordern, selbst Initiative zu ergreifen und ein eigenes Heft heraus zu geben: Do It Yourself!

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siehe auch: ---> Archiv der Jugendkulturen

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:: Fanzines ::

7:20:11 PM    comment []  trackback []

-citat-

Der Gedanke, ein Netzwerk zu teilen ist Sinn und Zweck dieses Projektes und so ist es auch nichts aussergewöhnliches, über seine Wohnung hinaus einen ganzen Stadtteil mit einem Netzwerk zu versorgen. Das WlanHain Projekt ist aus dem Gedanken entstanden, Freunden und Bekannten im Südkiez-Friedrichshain, mit Breitband Internet zu versorgen. Grund dafür ist die sogenannte DSL / OPAL Problematik in Südfriedrichshain, denn aufgrund der dort im Boden verlegten Glasfaserkabel, ist eine DSL Anbindung nicht möglich. Jeder würde sich jetzt fragen, warum man nicht ein besonders schnelles Netz auf Glasfaser Basis anbietet. Diese Frage beantwortet jedoch nicht einmal die Telekom. Stattdessen verlegt die Telekom seit Herbst 2003 parallel zu dem Glasfaserkabel ein neues Kupferkabel um dann "irgendwann" einmal DSL anzubieten. Aus dieser absurden Tatsache heraus, ist nun der Gedanke entstanden, sich ein eigenes kosten- und lizenzfreies Netz via Funkübertragung aufzubauen, welches Jeder uneingeschränkt benutzen und mit ausbauen kann.

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siehe auch: ---> WLAN Links

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:: Netzkultur ::


3:49:31 PM    comment []  trackback []

Anja Gild: Bewertungskriterien für die Lesbarkeit von elektronischen Texten.

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:: Edition ::

3:35:36 PM    comment []  trackback []

-citat-

Von "Radical Software" zum Netzaktivismus
Die Expansion der Künste führte in den fünziger und sechziger Jahren aus dem Kunstkontext in die Alltagswelt und zur Anwendung Neuer Medien. Entwicklungen von der Malerei zur Aktionskunst und von Musik zu experimentellen Notationsformen für Aktionen aller Art kulminierten in Intermedia Art mit neuen Formen der Partizipation. Nach Performances mit integrierten Filmprojektionen und Kameraleuten als Koakteure für Filmdokumentationen gelang es, mit den (in Amerika) seit 1965 verfügbaren Videokameras (Sony Porta Pak) neue Formen der Partizipation in Videokunst und Videoaktivismus zu finden. Das Kabelfernsehen ermöglichte es in Amerika, alternative TV-Programme anzubieten, die Zuschauer in Sendungen integrierten. Das Internet bot Videoaktivisten neue Möglichkeiten der Kollaboration. Netzaktivisten schufen Tools, deren Anwendung kritisierte Netzbedingungen wie Datamining und Zensur ad absurdum führen kann. Verschiedene Strategien, Internet-Tools in Aktionen im Real- und Datenraum einzusetzen, wurden ausdifferenziert (Januar 2004).

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:: Netzkultur ::


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Last update: 18.06.2004; 18:58:19.