Mittwoch, 3. Dezember 2003
semantic cloud: the sound of vernetzung, the cloud of cool

nachdenken, was "höhere" funktionen von links sein könnten (außer dem trivialen verweis selbst):

(1) einen subkulturellen quasi-sozialen raum erzeugen, in dem man spricht (der konkrete bezug zur gelinkten stelle ist nicht so wichtig wie die haltung, die durch die anderen sites bzw. stimmen ausgedrückt werden: ich kann ein und dasselbe statement mit 5 links zu hohlen info-society-key-lectures vernetzen oder eben mit 5 coolen guerilla-theoretikern -- oder auch mit 5 skurrilen netz-fundstellen, wie in suck. und mein statement bedeutet jedes mal etwas anderes.)

(2) sozusagen googeln: einen semantischen raum selbst durch korrelation definieren. pippi-langstrumpf-prinzip: "ich bau mir meine welt widewidewie sie mir gefällt". so funktioniert ja auch ein literarischer text, wenn er eine implizite sekundäre semantische ordnung aufbaut, die z.b. "grün" korreliert mit "mutterschaft", "drehbleistift" mit "sex", "teetasse" mit "kindheitstrauma" usw.

(3) und es gibt sicher noch was ...

/martin (Theorie, Webtechnologie)