Bis zu 50 000 Christen werden am
Sonnabend beim "Jesus-Tag" an sechs zentralen Orten in Berlin "Feiern,
beten, handeln". Wie der Vorsitzende des Jesus-Tages, Axel Nehlsen, am
Donnerstag sagte, sei als Termin ganz bewusst der 11. September
gewählt worden, um an die Terroranschläge vor drei Jahren zu
erinnern.
Nehlsen - ein von der evangelischen Kirche freigestellter Pfarrer - ist Geschäftsführer des Netzwerkes "Christen für Berlin". Kircheninterne Kritiker werfen dieser Bewegung vor, superfromm bis extrem zu agieren. "Solche Leute machen die christliche Kirche lächerlich", sagte ein führendes Mitglied der evangelischen Kirche, das nicht genannt werden wollte. Manche der beteiligten Christen, die sich in so genannten Freikirchen organisieren, würden Dämonenaustreibungen propagieren und zum "Kampfbeten" auffordern. Beim letzten Jesus-Tag in Berlin im Jahr 2000 seien an der Spitze des Protestzuges Schwerter geschwungen worden. Der evangelische Bischof Wolfgang Huber hat ein Grußwort für die Gäste geschrieben. Nach Angaben seiner Sprecherin hat es schon kritische Nachfragen gegeben. Der Bischof wolle sich dazu nicht äußern. Am Wochenende ist Huber verreist.
Auch Nichtchristen werden etwas von dem Jesus-Tag merken. So kündigen die Veranstalter 50 000 Hausbesuche an, bei denen Jesus-Filme als Geschenke verteilt werden. Motto der Aktion "Ganz Berlin soll Jesus sehen".
Nehlsen - ein von der evangelischen Kirche freigestellter Pfarrer - ist Geschäftsführer des Netzwerkes "Christen für Berlin". Kircheninterne Kritiker werfen dieser Bewegung vor, superfromm bis extrem zu agieren. "Solche Leute machen die christliche Kirche lächerlich", sagte ein führendes Mitglied der evangelischen Kirche, das nicht genannt werden wollte. Manche der beteiligten Christen, die sich in so genannten Freikirchen organisieren, würden Dämonenaustreibungen propagieren und zum "Kampfbeten" auffordern. Beim letzten Jesus-Tag in Berlin im Jahr 2000 seien an der Spitze des Protestzuges Schwerter geschwungen worden. Der evangelische Bischof Wolfgang Huber hat ein Grußwort für die Gäste geschrieben. Nach Angaben seiner Sprecherin hat es schon kritische Nachfragen gegeben. Der Bischof wolle sich dazu nicht äußern. Am Wochenende ist Huber verreist.
Auch Nichtchristen werden etwas von dem Jesus-Tag merken. So kündigen die Veranstalter 50 000 Hausbesuche an, bei denen Jesus-Filme als Geschenke verteilt werden. Motto der Aktion "Ganz Berlin soll Jesus sehen".
Und nächstes Jahr suchen sie dann, den Millionen Heiden in der Hauptstadt die Zehn Gebote einzubleuen. Auch dabei: Du sollst Dir kein Bildnis machen.
- Und was Herrn Huber angeht: Nach dem Diktat wäre ich wohl auch lieber verreist.
(via Berliner Zeitung)

